


Ein Haus an einem märkischen See spiegelt über Jahrzehnte die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Deutschlands wider. In der multimedialen Inszenierung entfalten sich die Lebensläufe seiner Bewohnerinnen und Bewohner – von den 1920er-Jahren über die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und dessen Ende, die DDR, die Wende bis hin zur Zeit der Nachwende. Jedes Schicksal erzählt von Liebe, Verlust, Heimat und Erinnerung. Regisseur Daniel Schüßler nutzt Videosequenzen und multimediale Elemente als zentrales Inszenierungsmittel, um die inneren Welten der Figuren sichtbar zu machen. Die eindringliche Performance lässt Vergangenheit und Gegenwart, persönliche Schicksale und historische Umbrüche zu einem berührenden Panorama des letzten Jahrhunderts verschmelzen.